w i e   w e i t e r   w e i ß   n i e m a n d  |   2 0 2 0   april, mai, juni

wir selbst gehören wie viele andere auch zu den von verlusten betroffenen unternehmen | und offen gesagt: noch wird uns zumindest gefühlt nicht wirklich klar, was zu erwarten sein wird | fakt ist, dass wir neben vagen hoffnungen und gottvertrauen nicht viel in der hand haben | andererseits will natürlich keiner vorschnell aufgeben, abwickeln und schließen ...

angesichts der engpässe bei uns und auch bei manchen unserer auftraggeber - wissenschaftliche und bildungsgerichtete institute und einrichtungen, reiseveranstalter, kirchen, initiativen, vereine, kulturschaffende und andere unternehmen gehören dazu - können wir mit unseren möglichkeiten eine zusammenarbeit trotz umfassender einschränkungen anbieten | vielleicht entwickeln sich gemeinsam auch ganz andere ideen und projekte wie bisher, für die wir sehr dankbar wären | wir werden diese spannende zeit miteinander bestimmt meistern können | danke für alles vertrauen in unser tun

schauen wir hoffend nach vorn ...

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e i n e   g a n z   n o r m a l e   r e i s e   |   2 0 1 9   dezember

ein kunderbuntes jahr voller überraschungen, schöner und weniger schöner | wie jedes jahr starteten die ersten wochen erst einmal mehr bürokratisch | jahresabschluss | vorauszahlungen | ausstehendes aus dem vorjahr, planungen für das neue | insgesamt sollte es ein entspanntes jahr werden | unsere auftraggeber brauchten uns für ihre magazine, wie jedes jahr | diese periodika sind für uns wichtigstes fundament für das geschäft

im april konnten wir einige wochen durchs schottische hochland kurven | vieles hat uns inspiriert | das abschalten war wichtig | dass das leben leiser gehen kann - langsamer, ursprünglicher, unaufgeregter - das vermittelten uns nette begegnungen, gespräche | wieder zu hause durften wir uns neben all unseren vertrauten aufträgen über die arbeit für einen wissenschaftskongress in dresden, einen zweiten in mailand und einen dritten in hamburg freuen | neben der gewohnten arbeit, alle inhalte in form zu bringen, bleibt es immer wieder spannend, als fachlicher laie nebenher in fremden welten mitlesen zu dürfen ...

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e i n   h e i ß e r   s o m m e r   |   2 0 1 8   dezember

wieder liegt ein jahr hinter uns | in guter erinnerung bleibt die entspannte auszeit zur kulturellen landpartie im wendland | 500 m² campingplatz konnten wir für uns allein nutzen | mit den rädern waren die künstlerischen und kulinarischen adressen zwischen gartow, gorleben und salderatzen entspannt auf wald- und feldwegen zu erreichen | vieles, was wir zu sehen bekamen, manche wertvollen begegnungen mit kunstschaffenden haben uns inspiriert für unsere eigene arbeit

wieder zu hause konnten wir uns freuen über die verlässlichkeit unserer auftraggeber | magazine, kataloge, veranstaltungswerbung, kongressmaterialien und geschäftsunterlagen boten einen bunten blumenstrauß dessen, womit wir auch in diesem jahr unseren lebensunterhalt bestreiten konnten | allerdings wurden wir zur trennung von unserem alten peugeot durch die behörden gezwungen | nun rollen wir mit einem anderen alten aber für uns recht passenden automobil durchs land | die dafür notwendigen finanzen hätten wir schon gern anderweitig investiert | sei es drum

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g e l u n g e n e s   j a h r   |   2 0 1 7   dezember

das wegbrechen zweier wichtiger zeitschriften hatte uns anfang des jahres kummer bereitet | am ende ist man schlauer und darf dankbar zurückblicken | der verlust wurde durch neue aufträge gut kompensiert | wir hatten immer zu tun, sind gesund geblieben, haben in unserem ehrenamtlichen engagement wieder viele neue und wertvolle menschen kennenlernen dürfen | unter anderem konnte der stadtteilladen eröffnet werden, ein interessantes projekt, das uns hoffen lässt | in der arbeit mit geflüchteten bleiben nach wie vor die üblichen herausforderungen: zu weite bürokratische wege, ein inzwischen ausgedünnter wohnungsmarkt, heimwehsymptome und spürbare zweifel, ob das ankommen wirklich gelingen kann angesichts immer wieder erlebter ausgrenzung und gesenkter blicke von mitmenschen - so wird uns immer wieder von den betroffenen berichtet | wir merken bei uns selbst nach drei jahren inzwischen auch etwas resignation | was bleiben wird, sind unsere persönlichen kontakte zu wunderbaren menschen aus syrien, marokko, eritrea, afghanistan, irak, pakistan und palästina - nicht zu vergessen unsere treuen freunde, die sich mit uns gemeinsam engagieren | wir sind gespannt auf 2018

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j u b e l   t r u b e l   h e i t e r k e i t     |   2 0 1 7   märz

das jahr hat etwas ruhiger begonnen, auch das tut manchmal gut | dann kam das übliche geschäftsgerüttel zum jahresbeginn: jahresabschluss, steuer, vorauszahlungen | es muss sein und nervt zugleich immer wieder | irgendwann aber ist auch dieses paket mit guter hilfe geschultert

als nächstes folgte auftrag um auftrag, kleine und größere | es ging soweit gut von der hand | pausen wurden wieder selten | schade nur, dass wir zwei verbandszeitschriften nach jahren hergeben mussten | in beiden fällen reichen die mittel im moment nicht aus, schade für die auftraggeber wie für uns | nun sind wir gespannt, wie das entstandene loch in den nächsten monaten wieder gestopft wird | wir lassen uns überraschen und tun, was uns anvertraut wird

im moment genießen wir beim blick über die dächer die ersten frühlingstage des jahres ...


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